Hast du eine Trendsportart, die dich fasziniert? Beim heutigen Learning & Testing konntest du herausfinden, ob sie noch als Trendsportart gilt oder sie sich als stinknormale Sportart etabliert hat. 

Helden kommen nie spät. Dachten wir. Mit einer kleinen Verspätung begannen wir unser heutiges Learning&Testing vom Team Fascinating Five.

Tobias gibt dem Kurs nochmal einen kleinen Einblick darüber, was Trends wirklich sind und erweitert die bereits bekannte Definition von Trendsportarten. 

Was fasziniert euch denn nochmal an Trendsportarten? Nun ja, das hier sind eure Antworten:

Trendsportarten sind neuartige Bewegungsarten, die erhebliches Verbreitungspotential besitzen. Diese Trends sind insofern gestaltet, als dass sie die eingewöhnten Sportvorstellungen überschreiten und vernachlässigte Bereiche des Sich-Bewegens in den Fokus rücken. Trendsportarten weisen 6 unterschiedliche Merkmale auf – Beschleunigung, Virtuosität, Extremisierung, Event, Sampling, Stilisierung. Beispiele für Trendsportarten sind unter anderem Spikeball, Stand-Up-Paddeln, Quidditch, und viele mehr.

Nach dem kurzen Theorie-Briefing kommen wir nun zur heißen Gruppenphase.

Ihr habt die Euch zugeteilten Trendsportarten recherchiert, im Modell „Phasen der Entwicklung von Trendsportarten“ nach Schwier verordnet und die Faszinationsmerkmale der jeweiligen Sportarten gesammelt. Die sechs Phasen sind 1.) Phase der Erfindung und/oder Innovation (Entwicklung von zielgerichtete / zufällige neue Bewegungseinheiten, 2.) Phase der Verbreitung im eigenen Milieu, 3.) Phase der Entdeckung durch etablierte Milieus, 4.) Phase der kulturindustriellen Trendsetzung 
(„industrielles Durchstylen“), 5.) Phase der Trenddiffusion und 6.) Phase der Etablierung (Trend setzt sich durch oder flaut ab).

Eure Ergebnisse zeigen: Spikeball und Quiddich stecken am Ende der Phase der Entdeckung (3) Stand-Up Paddeln und Downhill hingegen in der Phase der Trendfusion.

Aber „Welches Problem kann entstehen, wenn Trend- und Risikosportarten im Sportunterricht thematisiert werden?“ Diese vorletzte Frage bzw. eine der vier Antwortmöglichkeiten hat zum Schluss in unserem Testing für heißen Gesprächsstoff gesorgt. Die Tatsache, dass die Antwort B: kein Lehrplanbezug als falsch galt, wurde von Lernis bemängelt. Jona hat die heiße Diskussion aber souverän beendet „Kann man drüber reden“.

Festzuhalten ist aber: bei der Übernahme einer Trendsportart in einen Schul-Kontext, ist es natürlich auch wichtig, diese in das Curriculum einzuordnen und zu hinterfragen, für was sich die jeweilige Trendsportart eignet bzw. welchen Mehrwert sie für die Lernenden haben könnte. In jedem Fall gibt es einige gute Gründe, warum sich gewisse Trendsportarten für den Sportunterricht eignen. So sorgt eine Trendsportart, wie etwa Parcours, mit Sicherheit für eine gute Abwechslung und eine Erweiterung zu anderen Sportarten wie Turnen und lässt sich zudem prima mit den Rahmenvorgaben (etwa unter der Wagnisperspektive) begründen.

Am Ende haben sich die Allrounder aka ready for anything #NameIstGesetz als guter Gambler bewiesen und durch ihren „freiwilligen Präsentation“ 2 Punkte Vorsprung und damit auch den Sieg beim Testing eingefahren. Glückwunsch an das Tagessieger Team! Danke nochmal für eure Mitarbeit!

Gruß,
die Fascinating Five

Von bamant

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